Nach dem ersten Winter im Krieg gegen die Sowjetunion 1941 erkannte die deutsche Heeresführung, dass ihre LKWs – wie der Opel Blitz 3,6, der Ford V 3000 S oder der Mercedes-Benz L 3000 – für die dortigen Geländebedingungen und Wetterverhältnisse absolut ungeeignet waren. Die Fahrzeuge blieben häufig im tiefen Schnee oder Schlamm stecken und wurden so das Ziel für Angriffe durch Artillerie, Kampfflugzeuge oder Partisanen. Schwere Halbkettenzugmaschinen wie das Sd.Kfz. 9 oder das Sd.Kfz. 11 standen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung und konnten größere Löcher in den Wegen oder Gräben nicht überwinden. Zu oft mussten Gefechtsfahrzeuge wie Kampf- oder Schützenpanzerwagen zum Abschleppen eingesetzt werden, die dadurch dem Fronteinsatz entzogen wurden.